Schutzkonzept

Wir machen uns stark

Wie jede Kindertageseinrichtung in Bayern verfügt auch unser Kindergarten über ein Schutzkonzept, in welchem dargelegt ist, wie die Kinder in der Einrichtung präventiv vor Kindeswohlgefährdungen geschützt werden können. Wir nehmen dabei alle Formen von Gewalt in den Blick – körperlich, seelisch oder auch sexuell.

Für unser Haus haben wir

  • Ein Qualitätsmanagementsystem
  • Einen Verhaltenskodex, dem alle Mitarbeiter verpflichtet sind
  • Ein Beschwerdemanagementsystem für Kinder, Eltern und Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter

  • Legen regelmäßig ein erweitertes Führungszeugnis vor
  • Nehmen regelmäßig an Präventionsschulungen sowie Fort- und Weiterbildungen teil
  • Unterzeichnen eine Selbstverpflichtung, mit der sie garantieren, den Kinderschutz aktiv umzusetzen
  • Kennen das genaue Vorgehen im Verdachtsfall

An einem Strang ziehen

Um Kinder zu stärken braucht es eine starke, sichere und vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Kindergarten. Die Eltern finden in uns jederzeit einen Ansprechpartner bei Fragen, Sorgen und Ängsten. Wir nehmen die Familien an wie sie sind, hören zu, beraten – aber wir verurteilen nicht.
Noch bevor die Kinder bei uns starten nehmen wir uns viel Zeit, um die Kinder und Familien kennenzulernen und die Eingewöhnung individuell zu planen. Während der gesamten Kindergartenzeit ist uns ein regelmäßiger und vertrauensvoller Austausch mit den Eltern wichtig.

Den Kindern eine Stimme geben

Eine der Hauptsäulen des Kinderschutzes ist die Partizipation. Kinder, die Selbstwirksamkeit erfahren und sich an ihrer Entwicklung und ihren eigenen Belangen beteiligen, lernen, für sich und ihr Umfeld Verantwortung zu übernehmen.
Von Anfang an unterstützen wir die Willensbildung sowie die Willensäußerung der Kinder. Die Kinder gestalten ihren Alltag aktiv mit. Im Rahmen von Kinderkonferenzen entscheiden sie mit über gruppeninterne Angelegenheiten. In gruppenübergreifenden Konferenzen werden über Dinge diskutiert, die das gesamte Haus betreffen. Außerdem findet einmal jährlich eine Kinderbefragung statt. Die Ergebnisse werden im Team diskutiert und finden in der pädagogischen Arbeit Berücksichtigung.

Kinder stärken – Schutzräume achten

  • Kinder sind gut wie sie sind … wir nehmen das Kind an, wie es ist und sehen seine Stärken
  • Kinder brauchen Vorbilder… im Umgang miteinander, im Sprechen, im Handeln – wir geben sie ihnen
  • Kindern Glauben schenken … wir hören zu, achten auf Signale und fragen nach
  • Kinder haben eine eigene Meinung … im Freispiel, bei Kinderkonferenzen, Kinderbefragungen, Kinderparlament
  • Kinder setzten Grenzen … beim Spielen, beim Essen, bei Nähe, in Pflegesituationen

Konzeption als pdf